Herpes- und Aphtenbehandlung

Eine der häufigsten Erkrankungen der Mundschleimhaut, der Herpes labialis, kann schnell und effektiv durch eine Laserbehandlung therapiert werden. Eine zusätzliche medikamentöse Behandlung ist nicht notwendig und damit nebenwirkungsfrei. Besonders der Bereich des Überganges von Haut zum Lippenrot bzw. der Mundwinkel ist sehr oft betroffen. Der Grund dafür ist die hohe Dichte an den Nervenenden der Lippe. Außerdem begünstigen die offenliegenden Epithelschichten die Vermehrung des Virus. Es kommt zur Zerstörung der Wirtszellen, die von dem Virus befallen wurden, zur Freisetzung von Virionen durch Verschmelzen benachbarter Zellen und zu den bekannten entzündlichen Hautbläschenbildungen. In diesen Bläschen ist die Konzentration der Herpesviren extrem hoch. Wenn durch die schmerz- und kontaktfreie Laserbehandlung die Viren zerstört werden, kommt es nicht nur zu einer schnelleren Ausheilung der Entzündung, sondern zu einem deutlich geringeren erneuten Auftreten einer Herpesbildung. Wer einmal von einem Herpes labialis betroffen war, hat ihn sein ganzes Leben lang. Der Herpesvirus schlummert in den Nervganglien und tritt oft in Stresssituationen oder bei einem stark supprimierten Immunsystem auf, also oft als Begleiterscheinung von anderen Erkrankungen.

Mit dem Herpes können auch Aphten in Zusammenhang gebracht werden. Sie entstehen meist bei der Erstinfektion mit dem Herpesvirus. Wenn Aphten öfter auftreten, spricht man auch von Mundfäule. Es kommt zu sehr schmerzhaften Entzündungen der Mundschleimhäute im Bereich der Wange, Zunge oder des Zahnfleisches. Diese Entzündungen stellen sich als Ulcus dar. Sie brauchen oft 1-3 Wochen um abzuheilen. Durch eine Laserbestrahlung kann der schmerzhafte Prozess sofort gestoppt und die Wundheilung stark beschleunigt werden.

 

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